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‚Ohne Thema, ohne Leistungsdruck, Mu‘ Arbeiten von Jan-Phillip Schmücker

26. August 2018 @ 17:00 - 20:00

Eine Ausstellung, in der ohne selbstgestecktes Themenfeld Idee und vorweggehende Gedanken nicht weiter eingeschränkt wurden, als bereits durch den Rahmen der Leinwand.

Dennoch orientieren sich die Bilder am rohen Eindruck, am Botschaftsfreien. An Momenten, die ohne Erklärung vollkommen sein sollen. Es wurde versucht Besonderes, Seelenbehaftetes im zunächst scheinbar ereignislosen oder trivialem Moment einer Leistungsgesellschaft darzustellen. Zum Teil sollen die Bilder daher einen Entschleunigungsprozess darstellen, mit für den Mensch essentiellen und für Pragmatisches eher unerheblichen Gegenständen. Die Bilder zeigen daher tendenziell, wie der Mensch dem Leistungsdruck direkt oder indirekt entrinnt oder ihn erst gar nicht in sich fühlt.

Das Mu bezieht sich bei den Bildern mit seiner Herkunft aus dem asiatischem Sprachraum auf einen Zustand, der weder mit Ja noch mit Nein beantwortet werden kann, und dessen Auflösung von Dialektik für den Betrachter etwas mehr Raum und Denkfreiheit statt Polemik zulassen soll.

Daneben werden Zitationen von Schriftstellern aufgeführt, die versucht haben, sich mit eben dem Essentiellen, einem „Sinn“ zu befassen und sich über dem Falschwert von Oberflächlichkeiten und der heutigen Beschleunigung im Klaren waren. Zudem stehen Bilder die keinerlei objektive Erklärung zulassen sollen, weil der lernende Maler manchmal auch einfach malen will, worauf er Lust hat.

 

Zur Person:

 

Jan-Phillip Schmücker studierte bis zum August 2018 Energietechnik und Ressourcenoptimierung an der Hochschule Hamm Lippstadt. Neben dem Technischen beschäftigt er sich viel mit philosophischen sowie klassichen Autoren und der uneingeschränkten Malerei. Im Malen wie im Schreiben findet er den Gegenpol zum Leistungsschaffen und begeistert sich an heute kontroversen Themen und der Auseinandersetzung des Menschen mit sich selbst. Seit 2012 ist er schriftstellerisch tätig, schrieb 2016 kurz für das Kulturmagazin Willi im Großraum Hamm, und arbeitet jetzt für den Westfälischen Anzeiger neben seiner Arbeit an Kurzgeschichten und Büchern. Im Lauf der künstlerischen Tätigkeit versucht er zu sehen ob ein Bild mehr aussagen kann als ein Buch.

 

Ausstellungseröffnung

Sonntag 26. August 2018, 17 Uhr

Atelieretage des Kulturreviers Radbod

 

weitere Öffnungszeiten: dienstags und donnerstags von 10-17 Uhr

mittwochs und freitags von 10-14 Uhr

Die Ausstellung ist bis zum 7. September geöffnet.

 

Details

Datum:
26. August 2018
Zeit:
17:00 - 20:00

Veranstaltungsort

Kulturrevier Radbod
An den Fördertürmen 4
Hamm, 59075
+ Google Karte
Telefon:
02381-599626
Website:
www.kulturrevier.de