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Ausstellungseröffnung von Tania Mairitsch-Korte

November 3 @ 18:00 - 20:00

26. April 1986 – „Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier“

(William Shakespeare)

1986 geschah das Unfassbare: Nach einem Testversuch in Block 4 des Kernkraftwerks Lenin explodierten Teile des Atomkraftwerks in Tschernobyl.

Die Folgen waren und sind verheerend: Fast 400.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen. Sie durften nur das Nötigste mitnehmen.

Es könnte noch zwei bis drei Jahrhunderte dauern bis die Sperrzone frei von Strahlungsrisiken ist. Die Folgen der Strahlenbelastung ließ die Krebsrate rasant ansteigen. Fehlgeburten, Missbildungen von Neugeborenen waren keine Seltenheit.

Die Bilder von Tania Mairitsch-Korte zeigen Menschen und Szenen der Katastrophe. Eine Erinnerung an die apokalyptische Stimmung, die uns auch in Deutschland fest in ihrem Bann hatte.

Spätestens nach Fukushima sollten wir nicht vergessen was ein Super-GAU mit uns Menschen und der Umwelt macht.

Die Arbeiten sind auf Papier und Leinwand gezeichnet. Papiertüten wurden in Mischtechnik mit Siebdruck kombiniert.

 

Über die Künstlerin

1972               geb. in Unna

1992-95         Ausbildung zur Druckformherstellerin beim Druckverlag Kettler in Bönen

1995-2001    Studium an der FH für Design in Münster, mit den Schwerpunkten Illustration und Druckgrafik bei Prof. Rolf Escher und Prof. Wolfgang Troschke

seit 1997       Dozententätigkeit für die Bereiche Zeichnung, Radierung und Linolschnitt u.a. bei der VHS Menden, dem Kulturreferat Bergkamen, Stadtmuseum Bergkamen, Sommerakademien in Bergkamen und im Schloss Neuhaus, Paderborn, Werkstatt im Kreis Unna und der Jugendhilfe Unna (Projekte gegen Gewalt und Rassisms), regelmäßige Vorträge bei der Firma boesner in Münster und Witten, Dozententätigkeit an der Reichenhaller Akademie, Bad Reichenhall und im Stift Geras, Österreich.

seit 2017       Mitglied im Hammer Künstlerbund (hkb)

12/2018         Anlässlich der Preisverleihung der Arnold-Freymuth-Gesellschaft Hamm: Übergabe meiner Grafik zum Thema Gerechtigkeit an den Preisträger Hans-Christian Ströbele (Jurist und Politiker, Berlin) im Gustav-Lübke-Museum Hamm

seit 2019       Mitglied in der Frauenkünstlergruppe Blickwechsel (Hamm, Kamen und Bönen)

Ausstellungen: u.a. Stadtmuseum Bergkamen, Landesgartenschau Hemer, Sparkasse Kamen, Galerie der Hammer Künstlerbundes (Maschinenhalle am Maxipark), Kulturrevier Radbod (Hamm), Galerie „La Galerie“ im Lutherviertel, Hamm

Ausstellungseröffnung

Sonntag, 3. November 2019, 18:00 Uhr

Atelieretage des Kulturreviers Radbod

weitere Öffnungszeiten: dienstags und donnerstags von 10-17 Uhr / mittwochs und freitags von 10-14 Uhr

Die Ausstellung ist bis zum 6. Dezember geöffnet.

 

Details

Datum:
November 3
Zeit:
18:00 - 20:00

Veranstaltungsort

Kulturrevier Radbod
An den Fördertürmen 4
Hamm, 59075
+ Google Karte
Telefon:
02381-599626
Website:
www.kulturrevier.de